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Fortbildung bringt Sie voran!

Das sind die Top-Tipps für MFA

Ob neue Therapieansätze oder veränderte Anforderungen an das Praxismanagement: Als MFA müssen Sie auf dem Laufenden bleiben. Hier erfahren Sie, welche Zusatzqualifikationen gefragt sind und worauf Sie bei der Auswahl eines Anbieters achten sollten.     

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Wer im Internet nach Fort- und Weiterbildungen für MFA sucht, findet zahllose Angebote von unterschiedlichsten Anbietern. Auch die Preisspanne ist groß. Dennoch sollten Sie bei vermeintlich günstigen Angeboten nicht gleich zugreifen. Prüfen Sie zunächst, ob die Fortbildung zertifiziert ist. Denn nur so wird Ihre Zusatzqualifikation überall anerkannt. Auch für die Kostenübernahme durch Ihren Arbeitgeber oder öffentliche Förderprogramme ist die Zertifizierung wichtig.

Welche Fortbildung für Sie die richtige ist, hängt natürlich vom Bedarf Ihrer Hausarztpraxis und Ihren persönlichen Interessen ab. Wir haben Ihnen eine kleine Auswahl relevanter Angebote zusammengestellt.  Mit dabei sind Dauerbrenner ebenso wie Qualifikationen zu aktuellen Themen.

Kompetenz für den Demographischen Wandel

Das Durchschnittsalter der Bevölkerung nimmt zu und mit dem demographischen Wandel verändern sich auch die Anforderungen an MFA‘s in Hausarztpraxen. Die Sächsische Landesärztekammer bietet gleich zwei Fortbildungen an, die diesem Trend gerecht werden. Im Kurs Ernährung für ältere Menschen lernen Sie die Grundlagen ebenso wie effektive Akuthilfe. Außerdem werden Ihnen Methoden vermittelt, mit denen Sie Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige bei der Umsetzung einer altersgerechten Ernährung unterstützen. Empfehlenswert ist zudem eine Fortbildung in Wundmanagement, denn mit der Alterung der Bevölkerung steigen auch die Fälle chronischer Wunden.

Pandemie bringt neue Herausforderungen

Auch wenn Hygiene in Arztpraxen schon immer wichtig war: Mit Corona hat das Thema einen neuen Schub bekommen und die Anforderungen sind gestiegen. Die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen bietet daher regelmäßig Hygiene-Fortbildungen an. Sie erfahren dort etwa, wie Sie einen Hygieneplan erstellen und Medizinprodukte fachgerecht aufbereiten. Auch MFA mit Impfkompetenz sind zunehmend gefragt, da sie Hausärzte bei der Aufklärung der Patientinnen und Patienten unterstützen und die umfangreichen Dokumentationspflichten bewältigen. Die Impf-Fortbildung für MFA der Sächsische Landesärztekammer bereitet Sie auf diese Aufgaben vor. Wer sich als zertifizierte/r Impfassistent/in qualifizieren will, kann dazu beispielsweise die Online-Fortbildung der GZIM absolvieren.  

Investition in Ihre Zukunft

Inhaltlich umfangreicher sind die Weiterbildungsmöglichkeiten für MFA zu nichtärztlichen Versorgungsassistenten. Hier gibt es zwei Klassiker: Der Hausärzteverband bietet gemeinsam mit dem Verband der medizinischen Fachberufe die Fortbildung VERAH Versorgungs-Assistent/in in der Hausarztpraxis an. Bei der Bundesärztekammer können Sie die Fortbildung NäPa Nichtärztliche(r) Praxisassistent/in absolvieren. Beide Fortbildungen bereiten Sie darauf vor, in Ihrer Hausarztpraxis weitergehende Aufgaben zu übernehmen. So qualifizieren Sie sich insbesondere, Hausbesuche zu übernehmen und eigenständig Kontrolluntersuchungen vorzunehmen – etwa Blutdruck- und Blutzuckermessung sowie Langzeit-EKG. Um praktische Erfahrungen zu sammeln, absolvieren Sie während der Ausbildung zur NäPa zahlreiche Hausbesuche; bei der Ausbildung zur VERAH ist ein mehrtägiges Praktikum in einem Pflegeheim, einer Facharztpraxis oder einer anderen medizinischen Einrichtung vorgesehen. Wie lange die Fortbildung dauert, hängt unter anderem von Ihrer Berufserfahrung ab. Die Ausbildung zur NäPa umfasst maximal 271 Stunden, die Sie in höchstens fünf Jahren absolvieren müssen. Bei der Ausbildung zur VERAH haben Sie drei Jahre Zeit, um alle Module und die Prüfung abzuschließen. Gut zu wissen: Qualifikationen, die Sie in einem der beiden Programme erworben haben, werden gegenseitig anerkannt.

Schon gewusst?

Als VERAH zu arbeiten, erweitert nicht nur Ihre Kompetenzen – es macht auch richtig Spaß! Warum, das erzählt MFA und VERAH-Absolventin Isabel Fodi in ihrem Blog-Beitrag

Die Initiative zukunft:hausarzt lädt Sie dazu ein, gemeinsam mit uns den Hausarztbesuch der Zukunft zu gestalten. Ihre Meinung zählt. Ihre Erfahrung ist wichtig. Tauschen Sie sich mit uns aus, damit Hausärztinnen und Hausärzte, medizinische Fachangestellte, Patientinnen und Patienten sowie Krankenkassen zukünftig von der Hausarztzentrierten Versorgung (HZV) profitieren. zukunft:hausarzt ist eine Initiative des Sächsischen Hausärzteverbands e.V.

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